Ehrenrunde mit der Meisterschale: Andreas Babendererde und Hilmar Weilandt (2. v. l.) feiern die Meisterschaft. Mannschaftskollege Frank Rillich flirtet mit dem Cheergirl.

Foto: Imago Images

Berlin - Das Steigerwaldstadion am 11. August 1990. Es ist 15 Uhr, als Dr. Klaus Scheurell die Partie des FC Rot-Weiß Erfurt gegen den FC Berlin anpfeift. Schnell zeichnet sich eine Tendenz ab, bereits in der 17. Minute steht es 2:0. Nach Toren von Uwe Abel und Thomas Vogel sowie zwei Treffern von Jörg Schmidt gewinnen die Gastgeber schließlich 4:0. Rot-Weiß Erfurt ist der erste Tabellenführer in der letzten Saison der DDR-Oberliga und bleibt es auch nach dem zweiten Spieltag. Dann rückt der FC Hansa Rostock an die Spitze, hält sich dort bis zum Ende, wird Nordost-Meister, nicht DDR-Meister. Die DDR gibt es zu diesem Zeitpunkt nicht mehr.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.