Ikonisch: 20 Mal jubelte Martin Max im Trikot des F.C. Hansa Rostock.
imago-images/Camera 4

Rostock - Martin Max hatte die Nase gestrichen voll. In der Vorsaison noch Torschützenkönig, war ihm im Laufe der Spielzeit ein junger, talentierter Bursche namens Benjamin Lauth im Sturm des TSV 1860 München vorgesetzt worden. Auf die Bank setzen wollte sich Max nicht und ohnehin war er mit wenig von dem einverstanden, was sein Trainer Falko Götz für richtig hielt. „Der denkt, er hat die Weisheit gepachtet“, wetterte er. Darüber hinaus war trotz seiner 71 Tore in 138 Spielen für die Löwen niemand an ihn herangetreten, um mit ihm über seinen zum Saisonende auslaufenden Vertrag zu sprechen.  Doch für ein Karriereende, da war sich Max sicher, war es noch zu früh. Einmal wollte er noch durchstarten, einmal noch die Fans begeistern, einmal noch das Adrenalin spüren, das bei jedem Tor durch den Körper strömt. Dann kam das Angebot vom F.C. Hansa Rostock.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.