Der neue Füchse-Kapitän: Paul Drux zeigt an, wo es langgehen soll.
Imago Images/Jan Hübner

Berlin - Hier ein „Hallo“, dort ein kurzes Gespräch – wenn Handballer Paul Drux sein Stammcafé in Weißensee betritt, wird schnell deutlich, warum sich der 25-Jährige in seiner Wahlheimat so wohl fühlt. Die Freiheit von Berlin, die familiäre Stimmung bei sich im Kiez, die vielen Möglichkeiten in der Stadt, das Lebensgefühl – all dies hat den gebürtigen Gummersbacher begeistert. „Ich fühle mich hier zuhause und werde hier auch über meine Karriere hinaus bleiben,“ sagt Drux und lässt durchblicken, dass er den Füchsen anscheinend noch nach 2022 - dann läuft nämlich sein aktueller Vertrag aus - erhalten bleibt.

Acht Jahre ist es her, dass er mit dem Fuchs auf der Brust sein erstes Profispiel absolvierte. Gegen SKA Minsk warf der damals 17-Jährige prompt sein erstes Tor, und „danach habe ich ganz schön viele Fehler gemacht“, erzählt Drux lachend. In der Zwischenzeit hat sich die Fehlerquote um einiges minimiert, und aus dem einstigen Jungspund hat sich ein Führungsspieler entwickelt, der auf den einen oder anderen Titel zurückblicken kann und zum Nationalspieler avancierte. Ein Highlight seiner Karriere ist neben dem Bronze-Gewinn bei den Olympischen Spielen 2016 der EHF-Cup-Sieg zwei Jahre darauf. „Berlin war schon gut, aber das Final Four in Magdeburg war, von der Art wie wir gewonnen haben und wenn man die Mannschaft betrachtet, die dahinter gestanden hat, etwas ganz Besonderes“, schaut Drux zurück.

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