Brachte auch schon den FC Bayern mal ganz schön ins Schwitzen: Altglienickes Linus Meyer.
Foto: Imago Images/Contrastphoto

BerlinBis zum 22. August, dem Tag, als das Berliner Pokalfinale stattfand, war die VSG Altglienicke für Horst Heldt, den Sportchef des 1. FC Köln, eine große Unbekannte. Nachdem das Team von Cheftrainer Karsten Heine den vom Namen her prominenteren Finalgegner Viktoria 89 mit 6:0 aus dem Jahnsportpark gefegt hatte, gestand Heldt: „Mit Viktoria hatten wir bereits ausgemacht, das Heimrecht zu tauschen. Die anderen haben sich nicht gemeldet. Da haben wir uns mit den Falschen ausgetauscht. Scheiße.“ Eine kuriose Aussage, die bei Altglienicke zunächst für ein paar Irritationen sorgte, später aber für das am Sonnabend in Köln stattfindende Erstrundenspiel im DFB-Pokal (15.30 Uhr) eine Jetzt-erst-Recht-Stimmung ausgelöst hat.

Man muss Horst Heldt nicht komplett verteufeln, denn die VSG Altglienicke stand selbst in der eigenen Stadt lange Zeit im Schatten zahlreicher anderer Vereine, ehe sie nach der großartigen Saison 2019/20 stark in den Fokus rückte. „Danach und nun nach unserem jüngsten Pokalsieg werden wir ganz anders wahrgenommen in der Öffentlichkeit“, sagt Trainer Heine.

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