München - Angelique Kerber setzt bei der Suche nach einem neuen Tennis-Trainer nicht unbedingt auf einen prominenten Namen und schließt ein Engagement von Boris Becker aus. „Ich glaube nicht, dass das meine Trainer-Lösung ist“, sagte die 31-Jährige.

Die Wimbledon-Siegerin von 2018 will nicht unbedingt einen früheren Star engagieren: „Es muss halt passen, egal welcher Name es ist. Wenn es ein Name ist, den man nicht kennt, es aber passt, dann ist es das, was ich suche.“

Angelique Kerber trennte sich von Trainer Rainer Schüttler

Nach dem frühen Wimbledon-Aus hatte sich Kerber von Rainer Schüttler getrennt und sich entschieden, die Vorbereitung auf die Ende August beginnenden US Open ohne Tennis-Coach anzugehen. „Ob Mann oder Frau, da bin ich offen“, sagte Kerber über ihre anstehende Entscheidung.

„Er muss viel Erfahrung mitbringen, er muss die richtige Ansprache mitbringen, die Leidenschaft, das Commitment, die gleiche Sprache sprechen wie ich“, listete Kerber als Kriterien auf, „es muss jetzt nicht Deutsch sein, aber so, dass wir uns gleich verstehen.“

Angelique Kerber will die WTA-Finals erreichen

Trotz ihrer bislang durchwachsenen Saison hält Kerber an dem Ziel fest, sich am Ende für die WTA Finals der acht besten Spielerinnen des Jahres zu qualifizieren. Ab dem kommenden Montag tritt die Weltranglisten-13. in Toronto erstmals nach ihrem frühen Wimbledon-Aus wieder bei einem Turnier an.

„Es ist eine neue Herausforderung. Eine neue Aufgabe ohne Trainer, es sind Veränderungen, auf die ich mich freue“, sagte Kerber. (dpa)