Wenn die Olympischen Spiele beginnen, die ein Fest für alle werden sollen, muss Yuhei Hosono auf vieles verzichten. Der Tokioter gehört nicht zu den Athleten, er musste keine Qualifikationswettkämpfe und keine langen Trainingslager absolvieren. Er wird als Volunteer arbeiten. Und ist stolz darauf, dabei zu sein. Während des Videochats deutet er auf die hellblaue Uniform, die er extra für das Gespräch angezogen hat. „Tokyo 2020“ steht da in weißen Lettern auf seiner Brust. „Wir Volunteers sorgen während der Spiele für einen geregelten Ablauf“, erklärt Hosono, 44 Jahre alt.

Rund 100.000 dieser freiwilligen Helfer werden an den Eingängen von Stadien, den Ausgängen von Bahnstationen und in den Pressezentren den Weg weisen oder Fragen beantworten. Ohne die Volunteers, so betonen es die Veranstalter Olympischer Spiele bei Eröffnungs- und Abschlussfeiern jedes Mal, wäre die größte Sportveranstaltung der Welt niemals zu stemmen. „Mein Job wird die Betreuung der internationalen VIPs sein. Ich bin schon gespannt, mit wem wir es zu tun bekommen.“

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