Große Ehre für Hertha BSC und Arne Maier! Das 20-jährige Top-Talent ist für den Golden Boy Award 2019 nominiert. Damit könnte der Mittelfeldspieler, der zurzeit mit der U21-Nationalmannschaft bei der EM in San Marino und Italien um den Titel spielt, in die Fußstapfen von BVB-Star und 2014er-Weltmeister Mario Götze (27) treten.

Die italienische Zeitung „Tuttosport" kürt jedes Jahr aus 100 Nominierten den besten U21-Spieler Europas. Bedingung: Die Spieler müssen jünger als 21 Jahre sein.

Maier stand bereits im vergangenen Jahr auf der Shortlist, als er auch die Fritz-Walter-Medaille in Silber in der Altersklasse U19 erhielt. Für Herthas Bundesliga-Mannschaft bestritt der Ludwigsfelder seit 2017 48 Pflichtspiele.

Maier mit neun weiteren Bundesligaspielern nominiert

Seit 2003 wird der prestigeträchtige Preis vergeben. Die Zeitung Tuttosport ist gemeinsam mit weiteren Sportredaktionen aus ganz Europa an der Wahl beteiligt, auch Fans haben ein Stimmrecht.

In der Vorauswahl stehen neben Arne Maier neun weitere Bundesligaprofis: Domenico Alberico (Hoffenheim), Keanan Bennetts (Gladbach), Michael Cuisane (Gladbach), Moussa Diaby (Leverkusen), Kai Havertz (Leverkusen), Dejan Joveljic (Eintracht), Paulinho (Leverkusen), Jadon Sancho (BVB) und Dan-Axel Zagadou (BVB).

Das sind die größten Jung-Stars auf der Liste

Die wohl größten Stars auf der Liste sind Matthijs de Light (19) von Ajax Amsterdam, der im vergangenen Jahr als erster Verteidiger überhaupt den Preis holte, Chelsea-Star und Bayern-Wunschspieler Callum Hudson-Odoi (18), Portugal-Talent Joao Felix (19, Benfica Lissabon) und Gianluigi Donnarumma (20, AC Mailand).

Als bislang einziger Deutscher holte Mario Götze im Jahr 2011 den Titel. Ex-HSV-Star Rafael van der Vaart war übrigens 2003 der erste Preisträger.

Die weiteren Sieger: Wayne Rooney (2004), Lionel Messi (2005), Cesc Fabregas (2006), Sergio Agüero (2007), Anderson (2008), Alexandre Pato (2009), Mario Balotelli (2010), Isco (2012), Paul Pogba (2013), Raheem Sterling (2014), Anthony Martial (2015), Renato Sanches (2016), Kylian Mbappé (2017).