Berlin - Es war sicher nicht die schönste Trophäe. Bedeutender als die Optik war aber vielmehr die Symbolik dieses überdimensionalen Tickets in der Größe einer Werbebande, das Teammanager Oliver Roggisch vom Feld der Max-Schmeling-Halle schleppte: Die deutschen Handballmänner dürfen damit zu den Olympischen Spielen nach Tokio reisen. Das haben sie sich mit 5:1 Punkten beim Qualifikationsturnier in Berlin in drei Tagen erarbeitet, erkämpft und erspielt. Spannend bis in die Schlusssekunden gegen Schweden, überragend gegen Slowenien und sachlich nüchtern gegen Algerien. Mit einjähriger, coronabedingter Verspätung hat sich damit die Verpflichtung von Alfred Gislason für den deutschen Handballbund (DHB) ausgezahlt. Und der Bundestrainer zeigte sich erleichtert: „Es war extrem wichtig für mich persönlich, die Qualifikation zu schaffen, Olympia war einer der Gründe meiner Verpflichtung.“

Goldmedaille vor einigen Jahren als Ziel ausgerufen

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