Berlin - Immerhin über das erhoffte Lunchpaket konnte sich Hansi Flick auf der langen Busfahrt zurück nach Stuttgart freuen. Auf der ungeliebten Tingeltour vorbei am malerischen Bodensee hatte der Bundestrainer an seiner vom Tormangel getrübten Premiere auch noch zu knabbern. Fußball-Deutschland leidet nach der Ära von Joachim Löw weiter an einer rätselhaften Abschlussschwäche, die der Münchner Sieben-Titel-Trainer nach dem mauen 2:0 gegen die Liechtensteiner Bier-&-Bratwurst-Fraktion zumindest zu erklären versuchte.

„Was man merkt, ist, dass die Mannschaft nicht so das Vertrauen hat, dass sie Tore erzielen kann“, diagnostizierte Flick, dem nach seinem mäßigen DFB-Neustart nicht einmal der Sinn nach einem geliebten Glas Rotwein stand. Schnelle Verbesserung wollte der 56-Jährige nicht versprechen. Aber schon gegen Armenien soll der Nationalmannschaft am Sonntag (20.45 Uhr/RTL) in Stuttgart mit einem Sieg der Sprung auf Platz eins in der Gruppe J der WM-Qualifikation gelingen. Es wäre ein erster symbolischer, weil tabellarisch ablesbarer, Schritt zur verlorenen Fußball-Selbstverständlichkeit des Vierfach-Weltmeisters. „Wir können vorbeiziehen. Von daher ist das unser Ziel“, sagte Flick.

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