Saint-Etienne - Nach dem „Skandal von Saint-Etienne“ zittert Kroatiens Fußball-Verband vor dem EM-Ausschluss - und wäscht seine Hände in Unschuld. Die Schuld an den schweren Fan-Krawallen im Gruppenspiel gegen Tschechien (2:2), die längst zur Staatsaffäre geworden sind, geben die zwielichtigen kroatischen Bosse auch den französischen Sicherheitskräften und der UEFA. Vor einer empfindlichen Strafe wird sie das aber kaum bewahren.

Die Disziplinarkommission der Europäischen Fußball-Union verhandelt den Fall am Montag, ein Urteil sollte noch vor dem entscheidenden Gruppenspiel gegen Spanien am Dienstag (21.00 Uhr/ARD) in Bordeaux fallen - zumal es dort wieder knallen könnte. Von einer hohen Geldstrafe bis zum EM-Aus auf Bewährung wie bei den Russen ist alles möglich.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.