Berlin - Es ging um Grundsätzliches. „Wofür stehen die Hütchen da?“, fragte Norbert Düwel in die Runde und erntete Schweigen. Der Trainer der Fußballer des 1. FC Union war erbost, weil seine Passübung nicht mit der gewünschten Konzentration ausgeführt wurde. Die bunten Plastikmarkierungen sollten eigentlich dazu führen, dass die Spieler eine deutliche Bewegung machen – weg vom Gegner und hin zum Ball. Vorsprung durch Hütchen sozusagen. Aber der Coach sah am Mittwoch keinen, der das auch in vollem Tempo so ausführte, wie er sich das vorstellte. Stattdessen blickte er nur auf müde Körperwackler. „Wenn dieser Ball nicht passt, ist alles andere für’n Arsch!“, herrschte er das Team an.

Die Niederlage gegen Nürnberg hat Düwel geschmerzt, jetzt im Training musste er dieselben Schwächen erkennen. Genau wie im Spiel sei das, fand er. Erst werde nur eine kleine Auftaktbewegung gemacht, und dann stehe man da und warte. Er brüllte: „Das kann jeder verteidigen, egal ob 40 oder 25 Jahre alt!“

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