Berlin - Für diesen einen Moment wirkte es wie sonst. Weitspringerin Malaiko Mihambo stand auf der Bahn, klatschte an ihrem Anlaufpunkt in die Hände und gab den Rhythmus vor, in dem das Klatschen erwidert werden solle. So schön die TV-Kameras das so wichtige Zusammenspiel zwischen Leichtathlet und Zuschauer in dieser kurzen Sequenz eingefangen hatten, war es doch nur eine Illusion. Mihambos Klatschen wurde zwar erhört und zurückgegeben, allerdings nicht von den Rängen, sondern aus den Boxen. Zuschauer durften coronabedingt auch beim Istaf Indoor in der Düsseldorfer ISS-Arena nicht live dabei sein. Keine Zuschauer, keine Atmosphäre, wenn die weltbeste Weitspringerin anläuft und um Unterstützung bittet? Nicht mit Jörg Günzel. „Auf den Tribünen hatten die Trainer so ein paar Klatschpappen, aber das war nicht so laut und dann habe ich mir gedacht: Komm, hauen wir mal rein.“ Auf seinen Drum-Pads nahm der DJ den Rhythmus auf und war damit sogar im Fernsehen zu hören.

Blech, Duplantis und Mihambo sind begeistert

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