Die Basketballer von Alba Berlin starten am Sonnabend mit einem Pokalspiel in die Saison, doch schon am heutigen Dienstagabend finden in der Basketball-Bundesliga (BBL) die ersten drei Partien statt. Diesmal bleiben die Regeln unverändert. Es gibt nur einen statt der üblichen zwei Aufsteiger. Wer ist neu? Wer darf nicht mitspielen? Und was ist mit dem Allstar Day? Hier sind die Antworten.

Premiere in der Hamburg

Nach etlichen Jahren ist Hamburg wieder in der BBL vertreten, durch die Hamburg Towers. Unerwartet setzte sich der 2013 gegründete Verein im Play-off-Halbfinale der Pro A gegen Chemnitz durch und schaffte damit die Qualifikation für die BBL. Der Gewinn der Meisterschaft gegen Nürnberg war die Krönung der Saison. Bei der Zusammenstellung des Kaders achteten die Macher um den ehemaligen Nationalspieler Marvin Willoughby darauf, dass sie möglichst unbekannte Spieler verpflichten. Mit dem gebürtigen Berliner Heiko Schaffartzik, 35, allerdings ist den Towers ein Transfer geglückt, der auch außerhalb Hamburgs registriert wurde. Das erste Aufeinandertreffen mit Alba Berlin wird es in der BBL am 22. Dezember geben.

Nürnberg bleibt draußen

Auch wenn sie das Finale der Zweiten Liga gegen Hamburg verloren haben, war den Nürnberger Falcons zumindest auf sportlichem Weg die Qualifikation für die BBL gelungen. Anders als den Towers wurde den Franken aber die Lizenz verweigert. Der Verein soll wesentliche Anforderungen nicht erfüllt haben. Konkret ging es dabei um die fehlende wirtschaftliche Leistungsfähigkeit und um eine bundesligataugliche Spielstätte. Die Nürnberger gaben sich damit nicht zufrieden, legten mehrfach Einspruch ein, hatten aber keinen Erfolg. Dennoch gingen sie aus diesem Prozess als Gewinner hervor: Mittlerweile gibt es die feste Zusage für den Bau einer Halle. Die BBL wird aber nur mit 17 statt 18 Teams spielen. Daher hat Alba noch Zeit bis zum Start in die BBL.

Kein Allstar Day

Bereits in der vergangenen Saison hatte Alba auf eine Teilnahme am Allstar Day verzichtet. Die Belastung auf europäischer Ebene war zu groß und hätte zu einer Terminkollision geführt. Diese war auch in diesem Jahr zu befürchten und zudem gibt es im Februar noch ein Nationalmannschaftsfenster. Die BBL setzt den Allstar Day aus, weil auch andere Klubs unter Terminnot leiden.

International im Einsatz

Gleich mehrere Mannschaften aus der BBL spielen international: Alba und die Bayern in der Euroleague, Oldenburg und Ulm im Eurocup, Bamberg und Vechta in der Fiba Champions League, Bayreuth im Fiba Europe Cup.