Berlin - Beachvolleyballerin Karla Borger überrascht mit einer unerwarteten Aussage.

„Es klingt jetzt komisch, aber eigentlich mag ich Sand gar nicht“, sagte die 33-Jährige im Interview des „Kicker“, obwohl sie einen Großteil ihrer Zeit auf eben diesem Untergrund verbringt. „Ich mag es, im Sand Sport zu treiben. Aber danach mag ich meine Füße nicht anfassen, wenn die Haut vom Sand trocken wird“, sagte die EM-Dritte des Vorjahrs, die mit ihrer Partnerin Julia Sude auch bei Olympia in Tokio für Deutschland am Start war. „Bei uns am Trainingsstandort in Stuttgart ist der Sand sehr kalkhaltig. Ich will einfach nicht so 'unsauber' sein und bin abends froh, wenn ich geduscht bin und meine Haare gewaschen habe.“

Es gebe aber auch Positives. Durch ihre Mutter Cordula Borger, die 1995 selbst Europameisterin wurde, habe sie „früh gelernt, mich im Sand fortzubewegen, zu rennen“, sagte sie: „Ich mag das. Aber was ich zum Beispiel gar nicht abkann: Sand in der Tasche. Oder wenn’s zu Hause knirscht.“ Deswegen würde sie nach ihren Reisen immer erstmal ihre Tasche auskippen und saugen. „Eigentlich habe ich für eine Beachvolleyballerin sehr, sehr wenig Sand in der Wohnung“, sagte Borger, die im vergangenen Herbst auch zur Präsidentin des Vereins „Athleten Deutschland“ gewählt worden war.