Hat die Hauptstadt im Sturm erobert: Bruno Labbadia.
Foto: Imago Images/Petzsche

Berlin - Alle reden über Bruno Labbadia. Ich auch.  Der 54-Jährige ist immerhin der 25. Trainer, den ich seit 1990 als Reporter bei Hertha BSC erlebe. Doch in der Zeit seit dessen Amtsantritt – es sind nun sieben Wochen – kam ich wie alle anderen Kollegen diesem Trainer wegen der Abstandsregeln nicht wirklich nahe. Nicht auf Pressekonferenzen im Medienraum, nicht beim Training und auch nicht nach einem Spiel in den Katakomben des Olympiastadions. Der Mann, der aus einer total verunsicherten Mannschaft in kürzester Zeit und unter schwierigsten Bedingungen ein erfolgreiches und selbstbewusstes Team formte, kommt bislang nur per virtueller Pressekonferenz auf Facebook oder YouTube in mein Wohnzimmer. Ein bisschen wacklig manchmal, aber sympathisch. Diese Distanz ist schade und hoffentlich kein Zustand von ewiger Dauer.

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