Berlin - Herthas Finanz-Geschäftsführer Ingo Schiller blickt dem neuen Jahr positiv entgegen. „2017 wird ein besonderes Jahr“, sagte der 51-Jährige. Noch Anfang des Jahres werde der Club „erste Vorschläge unserer Machbarkeitsstudie für mögliche Stadionstandorte präsentiert bekommen und bekannt machen“. Hertha BSC möchte langfristig das Berliner Olympiastadion verlassen und in einer reinen Fußball-Arena spielen. Für einen Neubau werden auch Standorte in Brandenburg diskutiert.

Keine Stars

Falls sich der Tabellen-Dritte aus der Hauptstadt in dieser Saison für den Europapokal qualifiziert, werde der Verein auf dem Transfermarkt tätig werden. „Sollte es dazu kommen, werden wir finanziell in der Lage sein, entsprechend zu handeln“, erklärte Schiller. Teure Stars, die weit mehr als der Durchschnitt verdienen, wird es bei der Hertha aber nicht geben. „Wir haben in den letzten Jahren ein gutes Gehaltsgefüge hinbekommen und wollen dies fortführen“, betonte der gebürtige Essener. In die Jugendarbeit soll auch weiterhin investiert werden. „Künftig fällt es uns noch leichter, die Mittel für eine optimale Jugend-Förderung aufzubringen“, versprach Schiller. (dpa/BLZ)