Bei Niederlage in Tel Aviv: Wade Baldwin ist für Alba Berlin nicht zu stoppen

Alba Berlin kassiert bei Maccabi Tel Aviv die nächste Pleite in der Euroleague. Bei der Rückkehr von Gabriele Procida läuft stets einem Rückstand hinterher.

Johannes Thiemann und Alba Berlin unterlagen bei Maccabi Tel Aviv
Johannes Thiemann und Alba Berlin unterlagen bei Maccabi Tel Avivdpa/Andreas Gora

Alba Berlin hat in der Euroleague seine zweite Niederlage in Serie kassiert. Am Donnerstagabend unterlag der Basketball-Bundesligist beim heimstarken israelischen Spitzenteam Maccabi Tel Aviv mit 74:87 (28:38). Damit bleibt Alba im Tabellenkeller der Königsklasse. Beste Berliner Werfer waren Jaleen Smith und Gabriele Procida mit je zwölf Punkten. Auf Seiten der Gastgeber ragte der frühere Bayern-Spieler Wade Baldwin, der von Alba Berlin nicht in den Griff zu bekommen war, mit seinen 33 Punkten heraus.

Trainer Israel Gonzalez musste wegen einer Handprellung auf den israelischen Spielmacher Tamir Blatt verzichten, dafür war Procida nach seinem Nasenbeinbruch wieder dabei. Die Berliner fanden zunächst gar nicht in die Partie und liefen von Beginn an einem Rückstand hinterher. Vor allem offensiv verwarfen die Gäste fast alles.

Gegen die sehr physische Defensive von Maccabi fand Alba kaum Mittel. Schon zu Beginn des zweiten Viertels war der Rückstand auf 18 Punkte angewachsen (10:28). Anschließend konnte sich der deutsche Meister zumindest defensiv steigern. Und da nun auch die Israelis nicht mehr jeden Wurf trafen, konnten sich die Gäste wieder auf sieben Punkte heranarbeiten (28:35).

Nach dem Seitenwechsel war die Partie deutlich ausgeglichener, weil Alba offensiv mehr gelang. Maccabi erstickte aber immer wieder Berliner Hoffnungen auf eine erfolgreiche Aufholjagd mit prompten Antworten. Alba kämpfte bis zum Ende um jeden Ball und kam Mitte des letzten Abschnittes wieder auf sieben Zähler heran. In der Schlussphase setzte sich jedoch die Qualität der Gastgeber durch.