Touchdown: Donald Trump nutzt den Super Bowl im Miami zwischen den Kansas City Chiefs und den San Francisco 49ers für seinen Wahlkampf.
Touchdown: Donald Trump nutzt den Super Bowl im Miami zwischen den Kansas City Chiefs und den San Francisco 49ers für seinen Wahlkampf.
Foto: Imago Images

New York - Es ist noch nicht lange her, dass Donald Trump sich um die Reinheit des Sports sorgte. Insbesondere der Football solle unpolitisch bleiben, war vor zwei Jahren aus dem Weißen Haus zu hören, als Sportler wie der Quarterback Colin Kaepernick die Spiele zu politischen Meinungsäußerungen nutzten. Leute wie Kaepernick, der bei der Nationalhymne kniete statt sich zu erheben, gehörten gefeuert, ließ Trump per Twitter wissen und legte sich damit sogar mit den konservativsten Teambesitzern an. Mittlerweile scheint Trump jedoch seine Meinung geändert zu haben, was die Politikfreiheit des Sports angeht. Er selbst besucht gerne wieder öfters Spiele – zuletzt die College Meisterschaft im American Football, bei der er, anders als beim Baseball, stehenden Applaus von der Menge erhielt. Bei dem am kommenden Wochenende in Miami steigenden Super Bowl geht Trump sogar noch weiter. Der Präsident begnügt sich nicht damit, das traditionelle TV-Interview des Regierungschefs vor dem Anpfiff zu geben, das er noch vor zwei Jahren verweigert hatte. Trump hat tief in seine Wahlkampfkasse gegriffen und für zehn Millionen Dollar einen TV-Spot für das Spiel gekauft.

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