Berlin - Eigentlich sollte Hans-Joachim Eckert dem Weltfußballverband bei der Imagekorrektur helfen. Die Fifa gilt nicht zu Unrecht in der öffentlichen Wahrnehmung als schwer korruptionsanfällig. Reihenweise sind einflussreiche Funktionäre bis hinauf zum Ehrenpräsidenten João Havelange in den vergangenen Jahren der Bestechlichkeit überführt worden. Als Vorsitzender des sanktionierenden Organs der Fifa-internen Ethikkommission sollte Eckert auch dafür sorgen, dass sein guter Ruf dabei hilft, den miesen der Fifa zu korrigieren. Eckert hat sich in großen Strafverfahren zu Korruption, Steuerbetrug oder Wirtschaftskriminalität als Vorsitzender Richter der 6. Strafkammer des Landgerichts München I verdient gemacht.

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