Im Kampf um die deutsche Volleyball-Meisterschaft haben sich die Berlin Volleys ein Endspiel erarbeitet. In der Finalserie Best of five schaffte der Hauptstadtclub am Mittwochabend beim VfB Friedrichshafen in Ulm mit dem 3:1 (24:26, 26:24, 26:24, 25:20)-Erfolg den 2:2-Ausgleich nach Siegen. Nun fällt am Samstag in der Berliner Max-Schmeling-Halle im fünften und letzten Spiel die Entscheidung, wer deutscher Meister 2022 wird.

In der Arena Ulm kämpften sich die Volleys im ersten Durchgang nach einem 16:20-Rückstand wieder heran. Benjamin Patch stellte bei 24:24 den Ausgleich her. Beim dritten Satzball für den VfB stand aber die Abwehr der Berliner auf verlorenem Posten.

Samuel Tuia nutzt den ersten Matchball

Die Gäste schlugen jedoch zurück. Mit dem zweiten Satzball, verwandelt von Patch, schafften sie den 1:1-Satzausgleich. Friedrichshafen offenbarte zwar Probleme beim Aufschlag, glich aber dieses Manko durch ein überragendes Abwehrverhalten aus.

Allerdings erwiesen sich die Volleys ihrerseits als enorm widerstandsfähig. Im dritten Satz gaben sie sich auch bei 14:18 noch nicht geschlagen. Der eingewechselte Marek Sotola holte beim 24:22 den ersten Satzball für die Berliner heraus, der dritte wurde mit einem umstrittenen Punkt nach Doppelballberührung von Sergej Grankin verwandelt.

Die Berliner blieben stabil. Der Franzose Tim Carle sorgte mit seinem Angriff zum 20:15 im vierten Durchgang für die Vorentscheidung. Der VfB büßte durch den unglücklichen Ausgang des dritten Abschnitts deutlich seine klare Linie ein. Samuel Tuia nutzte gleich den ersten Matchball.