Berlin - Frühe Entscheidung oder Showdown mit einem Tag Verspätung: Die Volleys können das Playoff-Viertelfinale in der Volleyball-Bundesliga zu ihren Gunsten beenden. Dazu müssten sie gegen den Brandenburger Rivalen Netzhoppers KW-Bestensee auch das zweite Spiel in der Best-of-three-Serie am Dienstag (19.30 Uhr/Sporttotal.tv) in der Max-Schmeling-Halle gewinnen. „Jetzt sind Playoffs. Da können wir uns keine Schwächen mehr leisten“, mahnte Volleys-Kapitän Sergej Grankin bei seinen Mitspielern volle Konzentration an.

In der ersten Begegnung in Bestensee am vergangenen Mittwoch hatten die BR Volleys mit 3:0 triumphiert. Sollte den Netzhoppers im Rückspiel ein Überraschungssieg gelingen, käme es nur 24 Stunden später in Berlin zu einer alles entscheidenden dritten Partie.

Netzhoppers haben Volleys im Pokal ausgeschaltet

Dass die Brandenburger in der Lage sind, den Favoriten zu bezwingen, haben sie Ende November bewiesen, als sie die BR Volleys im Pokal-Viertelfinale nach 0:2-Rückstand mit 3:2 ausschalteten. Von der damaligen Form sind die Netzhoppers aktuell weit entfernt. Unter dem Eindruck ihrer Unterlegenheit im ersten Viertelfinal-Duell stellt Außenangreifer Dirk Westphal fest: „Ob wir jetzt gewinnen oder verlieren, spielt gar keine so große Rolle. Aber wenn wir ausscheiden, sollten wir uns wenigstens mit einer guten Leistung verabschieden.“