Doppelt genäht: Der Emir von Katar, Sheikh Hamad bin Khalifa Al-Thani (li.) mit WM-Trophäre und Russlands Vizepremier Igor Shuvalov bei der Turniervergabe.
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Berlin - Es war etwas still geworden um die Kriminalermittlungen zum Fußball-Weltverband (Fifa). Beinahe zehn Jahre recherchieren die US-amerikanische Bundespolizei FBI, die Steuerbehörde IRS und eine Schwerpunkt-Staatsanwaltschaft für Organisierte Kriminalität das schmutzige Geschäft unter dem Schutzschirm der Fifa. 2015 sorgten zwei spektakuläre Verhaftungswellen und Sammel-Anklagen weltweit für Dauer-Schlagzeilen. 2017 kam es in Brooklyn zu einem Aufsehen erregenden Prozess, nachdem rund ein Dutzend Fußball-Kriminelle bereits vollumfänglich gestanden hatten, manche wurden zu Kronzeugen. In dieser Woche nun eine kleine Überraschung: Die Anklageschrift wurde ausgeweitet. Weiteren drei Managern aus Nord- und Südamerika, die auf krummen Wegen mit allerlei Fernsehrechten dealten (WM, Copa America, das volle Programm), drohen Haftstrafen von mehreren Jahrzehnten – wegen bandenmäßigen Betruges, Geldwäsche und Korruption. 

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