Berlin - Als Andreas Pollasch, der Kapitän des BFC Dynamo, am Sonnabendnachmittag im Mommsenstadion in Charlottenburg den Pokal mit beiden Händen und mit viel Schwung in die Höhe reckte, jubelten und tanzten die BFC-Spieler auf einem Podest genauso ausgelassen, wie es die Profis von Borussia Dortmund nach dem Sieg im DFB-Pokalfinale im Olympiastadion getan hatten. Auch auf die BFC-Mannschaft regnete Konfetti. Die Freude beim BFC nach dem 2:1-Final-Erfolg gegen den hartnäckigen Konkurrenten Berliner AK war riesengroß. Fast ein halbes Jahr hatten beide Regionalligisten wegen der Pandemie nicht spielen und kaum trainieren dürfen. Die BFC-Kicker befanden sich meist in Kurzarbeit – schlechte Voraussetzungen für wichtige Pokalspiele.

Als das Finale nach exakt 94 Minuten beendet war, lagen sich Christian Benbennek, 48, der Trainer des BFC Dynamo und Teammanager Jörn Lenz, 52, lange in den Armen. Der Cheftrainer und Lenz, der ehemalige BFC-Profi aus DDR-Oberligazeiten, haben großen Anteil am jüngsten Triumph, bereiteten das Team unter schwierigen Bedingungen vor.

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