Die Szene war typisch für Magdalena Neuner. Während sie Mitte Januar beim Biathlon-Weltcup in Nove Mesto auf den Start des Verfolgungsrennens wartete, legte sie zur Stadionmusik ein flottes Tänzchen aufs Schneeparkett. Die Darbietung erinnerte ein bisschen an die Disco-Einlagen der extrovertierten Tennisspielerin Andrea Petkovic. Nur pflegt die erst zu tanzen, wenn sie gewonnen hat.

Dass Neuner danach auf die falschen Scheiben schoss und so den Sieg verspielte, war jedoch sicher nicht auf die übermütige Ouvertüre im Startraum zurückzuführen, von solchen Äußerlichkeiten lässt sich die 25-Jährige längst nicht mehr beeinflussen. Den anderen deutschen Biathletinnen, die begeistert in die Let’s-Dance-Show der Kollegin einfielen, hätte hingegen ein bisschen mehr Konzentration vor dem Start gut getan. Sie schossen zwar auf die richtigen Scheiben, nur getroffen haben sie eher wenig.

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