Warum er aufgeflogen ist, weiß Johannes Dürr bis heute nicht. Er hatte vorsichtshalber sogar nur halb so viel injiziert wie sonst. Trotzdem zogen sie ihn in Sotschi aus dem Hotel, am Abend bevor der damals 26 Jahre alte Langläufer aus Österreich Olympia-Gold über 50 Kilometer erlaufen wolle. Ihm wurde die Einnahme von Epo nachgewiesen. Der Betrug ging allerdings in vieler Hinsicht darüber hinaus, wie Dürr in der am Dienstag in der ARD ausgestrahlten Dokumentation „Die Gier nach Gold“ gesteht. Er hat Eigenblutdoping betrieben − und geholfen wurde ihm bei den verbotenen Bluttransfusionen aus Deutschland.

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