Bobic: DFB-Elf braucht mehr physische Präsenz im Mittelfeld

TV-Experte Fredi Bobic wünscht sich für das wichtige Gruppenspiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Spanien im Mittelfeld mehr körperliche Präsenz.

ARCHIV - Für die WM in Katar TV-Experte: Fredi Bobic.
ARCHIV - Für die WM in Katar TV-Experte: Fredi Bobic.Andreas Gora/dpa

Al-Chaur-TV-Experte Fredi Bobic wünscht sich für das wichtige Gruppenspiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Spanien im Mittelfeld mehr körperliche Präsenz.

Dort würden viele Spiele entschieden, sagte der Geschäftsführer von Hertha BSC bei MagentaTV am Sonntagmorgen vor der Partie am Abend (20.00 Uhr/ZDF und MagentaTV). „Da haben wir Riesenprobleme, weil wir zu vieles im Raum und ohne Körperkontakt lösen wollen“, sagte der 51-Jährige. 

Ihm fehlten im deutschen Spiel teilweise die kämpferischen Tugenden. Kämpferisch in der Hinsicht, dass das Team clever genug sei und dass es diese Spieler habe, die auf der Position im defensiven Mittelfeld abräumen, wie man das zum Beispiel bei den Franzosen und Argentiniern sehe, sagte Bobic. Abwehrspieler Antonio Rüdiger strahle diese Art von Spiel aus. „Gegen den möchtest du nicht anlaufen“, so Bobic. „Aber auf der Position in der Mitte vor den Abwehrspielern haben wir es zu wenig.“

Deswegen würde Bobic gegen die Spanier das Mittelfeld verdichten und mit Ilkay Gündogan, Joshua Kimmich und Leon Goretzka spielen. Kimmich müsse dabei konsequent vor der Abwehrkette bleiben.