Berlin - Der sonst abgezockte Schwede Emil Forsberg ließ seinen Emotionen nach dem Pokalsieg im Elfmeterschießen für RB Leipzig freien Lauf.

„Alles schwer zu begreifen, ich habe eigentlich keine Worte für das Spiel, ich bin unheimlich stolz, ich weine normalerweise nicht, aber nach dem letzten Elfmeter habe ich einfach nur geweint nach den Emotionen“, sagte der schwedische Fußball-Nationalspieler nach dem Erfolg gegen den SC Freiburg. Er kündigte heftige Feierlichkeiten an: „Es wird groß gefeiert, es ging schon in der Kabine los. Ich habe auch Bock auf Bier.“

Nach seiner Auswechslung spielte Forsberg zusammen mit Kevin Kampl den Anpeitscher auf der Reservebank. „Ich glaube Domenico (Tedesco) hat mit Kevin und mir zwei Extra-Co-Trainer gehabt. Wir waren voll heiß, Kevin hat die Rote Karte, ich habe die Gelbe Karte bekommen. Aber das alles bedeutet uns so viel“, sagte der Schwede.

Der 30 Jahre alte Forsberg spielt seit 2015 - damals noch in Liga zwei - für RB und freut sich über den ersten Titel 13 Jahre nach Vereinsgründung: „Ich bin unheimlich stolz. Wir haben vieles richtig gemacht in den Jahren.“