Auf Abstand platziert: Fans von Borussia Dortmund.
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BerlinNachdem das Rheinderby zwischen dem 1. FC Köln und Borussia Mönchengladbach nun doch mit 300 Zuschauern stattfinden darf, bleiben am 3. Spieltag der Fußball-Bundesliga nur in zwei Stadien die Tribünen leer. Für das Spiel des Rekordmeisters FC Bayern München gegen Hertha BSC am Sonntag und die Partie von Werder Bremen gegen Arminia Bielefeld am Sonnabend sind Besucher ausgeschlossen worden. Grund dafür sind zu hohe Werte an Corona-Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen bezogen auf 100.000 Einwohner.

Beim rheinischen Bundesliga-Derby zwischen Köln und Mönchengladbach dürfen am Sonnabend kurzfristig doch noch 300 Zuschauer ins Stadion. Dies teilte der FC am Freitagabend mit, nachdem das Kölner Gesundheitsamt zuvor über eine Teilöffnung informiert hatte. Ursprünglich waren wegen der zu hohen Zahl an Corona-Neuinfektionen auch beim zweiten Kölner Heimspiel in dieser Saison keine Zuschauer zugelassen.

Dagegen vermeldete Borussia Dortmund ein „ausverkauftes Stadion“. Nachdem die Stadt den Verkauf von weiteren 1500 Tickets zuließ, werden nun am Sonnabend 11.500 Besucher zum Spiel gegen den SC Freiburg erwartet. Auf ein noch größeres Publikum darf der VfB Stuttgart im Samstags-Duell mit Bayer Leverkusen hoffen. Bis zum Freitagmorgen waren 8000 der maximal möglichen 12.000 Tickets verkauft.

Im Topspiel am Sonnabendabend (18.30 Uhr) sind in Leipzig 8500 Fans zugelassen. Gegen Schlusslicht Schalke werden im Gegensatz zum Auftakt gegen Mainz auch Zuschauer aus Sachsen-Anhalt, Thüringen und Brandenburg zugelassen, wenn die Infektionszahlen am Wohnort nicht zu hoch sind. Weniger Interesse gibt es derzeit für die Sonntags-Partie (15.30 Uhr) des VfL Wolfsburg gegen den FC Augsburg: 6000 Zuschauer sind erlaubt, bis Freitag waren aber nur 4000 Karten verkauft.

Auf der Kippe stand wegen vieler Neuinfektionen die Zulassung von Zuschauern beim Spiel der Frankfurter Eintracht am Sonnabend gegen die TSG Hoffenheim. Am Freitag gab es dann grünes Licht: Die Partie wird wie geplant vor 8000 Zuschauern stattfinden können. Die Eintracht wurde vom Gesundheitsamt der Stadt in Kenntnis gesetzt, dass der zwischenzeitlich sprunghafte Anstieg der Sieben-Tage-Inzidenz auf 42,0 auf ein lokal eingrenzbares Infektionsgeschehen zurückzuführen sei. Der Wert allein habe daher keine Auswirkungen auf die bestehende Genehmigungslage.