BR Volleys behaupten sich auch gegen die Netzhoppers

Die Berlin Volleys bleiben in der Volleyball-Bundesliga ungeschlagener Tabellenführer. Am fünften Spieltag setzte sich der deutsche Meister im Berlin-Branden...

ARCHIV - Volleybälle liegen in einer Halle.  a/Symbolbild
ARCHIV - Volleybälle liegen in einer Halle. a/SymbolbildSoeren Stache/dpa-Zentralbild/dp

Bestensee-Die Berlin Volleys bleiben in der Volleyball-Bundesliga ungeschlagener Tabellenführer. Am fünften Spieltag setzte sich der deutsche Meister im Berlin-Brandenburg-Derby bei den Netzhoppers KW-Bestensee mit 3:1 (29:27, 25:21, 21:25, 25:22) durch, konnte dabei aber nur in wenigen Phasen gegen den selbstbewusst auftretenden Außenseiter überzeugen. Vor 537 Zuschauern in der Landkost Arena von Bestensee beendete Marek Sotola am Sonntag mit dem dritten Matchball die Partie.

Mit ihrem forschen Angriffsspiel brachten die Netzhoppers ihren Gegner gleich im ersten Durchgang mächtig ins Wanken, konnten sich aber nicht mit mehr als zwei Punkten Vorsprung absetzen (15:13). In der Endphase vergaben die Gastgeber zwei Satzbälle, ehe sich die BR Volleys mit viel Mühe die 1:0-Satzführung holten.

Bei den Berlinern hatte im Außenangriff der Finne Antti Ronkainen den Vorzug vor Ruben Schott erhalten. Im Mittelblock kam Saso Stalekar für Anton Brehme zum Zuge. Ein nennenswertes Übergewicht gegen den sich aufopferungsvoll wehrenden Kontrahenten konnte sich die Mannschaft indes nicht erkämpfen. Nach einem 18:18-Ziwschenstand im zweiten Abschnitt leisteten sich die Netzhoppers allerdings eine Reihe einfacher Fehler, die der Gegner clever zu einer vorentscheidenden Vier-Punkte-Führung nutzte (22:18).

Aber die Netzhoppers bewiesen Moral. Im dritten Durchgang kamen sie über 10:10, 17:14 und 24:20 verdientermaßen zum Satzgewinn. Volleys-Trainer Cedric Enard reagierte, er wechselte Brehme für Stalekar ein. Fortan übernahm der Favorit die Spielkontrolle. Die Kräfte auf der Gegenseite ließen allerdings auch nach. Nur einmal gerieten die BR Volleys noch leicht in Schwierigkeiten, als sie 21:14 führten und dann eine 0:3-Punkte-Serie hinnehmen mussten.