BR Volleys: „Entwicklung der Mannschaft ist absolut positiv“

Nach 14 Siegen in 16 Spielen zog Kaweh Niroomand ein sehr zufriedenes Hauptrunden-Fazit. „Die Entwicklung unserer Mannschaft seit Saisonbeginn ist insgesamt ...

ARCHIV - Trainer der BR Volleys Cedric Enard gestikuliert.
ARCHIV - Trainer der BR Volleys Cedric Enard gestikuliert.Andreas Gora/dpa/Archivbild

Berlin-Nach 14 Siegen in 16 Spielen zog Kaweh Niroomand ein sehr zufriedenes Hauptrunden-Fazit. „Die Entwicklung unserer Mannschaft seit Saisonbeginn ist insgesamt gesehen absolut positiv“, sagte der Geschäftsführer der Berlin Volleys. Zuvor hatte der deutsche Volleyball-Meister mit 3:0 (25:18, 25:14, 25:23) beim Tabellenletzten VC Olympia Berlin am Freitagabend den ersten Teil dieser Saison als unangefochtener Spitzenreiter abgeschlossen.

Bevor es in der Bundesliga am 4. Februar mit der Zwischenrunde weitergeht, stehen die BR Volleys auf europäischer Ebene vor einer harten Bewährungsprobe. Am Mittwoch erwarten sie im letzten Gruppenspiel der Champions League daheim Warta Zawiercie aus Polen - nur ein Sieg garantiert das Weiterkommen.

Das Spiel beim VC Olympia war für die BR Volleys letztlich keine echte Generalprobe für die Königsklasse, eher eine Trainingseinheit mit Wettkampfcharakter. Das Nachwuchsteam aus Hohenschönhausen gefiel mit seinem Eifer, aber die Wehrhaftigkeit hielt sich in Grenzen.

„Ich wollte allen Spielern noch mal Einsatzzeit geben. Viele waren etwas müde, da musste ich die Last etwas verteilen“, sagte Volleys-Trainer Cedric Enard. Letztmals dabei war der Australier Arash Dosanjh. Der 26 Jahre alte Zuspieler, im November wegen des verletzungsbedingten Ausfalls von Kapitän Angel Trinidad bis 30. Januar verpflichtet, kam im dritten Satz beim Stand von 22:17 zu einem Kurzauftritt. Er wird ab Montag beim polnischen PlusLiga-Club BBTS Bielsko-Biala Regie führen. „Ich wünsche dem Team, dass die Saison weiter so erfolgreich verläuft“, sagte Dosanjh.

Der spanische Nationalspieler Trinidad feierte gegen den VC Olympia nach 65-tägiger Zwangspause wegen eines Mittelhandbruchs sein Comeback. Enard bekommt damit ein Luxusproblem, denn Johannes Tille, zuvor nur Ersatz, hatte auf der Zuspielerposition in Abwesenheit seines verletzten Konkurrenten rundum überzeugt.

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