BR Volleys fürchten Ankaras Diagonalangreifer

Wenn die Berlin Volleys am Mittwoch (15.30 Uhr MESZ) bei Halkbank Ankara zu ihrem zweiten Gruppenspiel in der Volleyball-Champions-League antreten, dann fürc...

ARCHIV - Volleybälle liegen in einer Halle.  a/Symbolbild
ARCHIV - Volleybälle liegen in einer Halle. a/SymbolbildSoeren Stache/dpa-Zentralbild/dp

Berlin-Wenn die Berlin Volleys am Mittwoch (15.30 Uhr MESZ) bei Halkbank Ankara zu ihrem zweiten Gruppenspiel in der Volleyball-Champions-League antreten, dann fürchten sie einen Spieler des Gegners besonders. Sein Name: Nimir Abdel-Aziz. „Dieser Mann kann ein Spiel ganz allein entscheiden“, sagt Volleys-Manager Kaweh Niroomand über den niederländischen Diagonalangreifer in Diensten des türkischen Vizemeisters.

Schon einmal hat der 2,02 Meter große Abdel-Aziz den BR Volleys in der Champions League Kummer bereitet. In der Saison 2020/21 spielte der inzwischen 30-Jährige noch für Itas Trentino und sorgte im Viertelfinale maßgeblich für das Aus der Berliner. Bei den beiden Siegen der Italiener (3:1, 3:0) gegen die BR Volleys gingen insgesamt 40 Punkte allein auf sein Konto.

Verstecken brauchen sich die BR Volleys vor solchen Weltklassespielern wiederum auch nicht. Niroomand setzt insbesondere auf die Qualitäten der beiden Angreifer Marek Sotola und Timothee Carle. „Wir können nur dann das notwendige Level erreichen, wenn Marek und Tim über Durchschnitt gehen. Beide haben das Potenzial dazu, aber sie müssen auch stechen“, meint der 69-Jährige.

Sotola war am Samstag im Bundesligaspiel gegen Giesen (3:0) früh mit Verdacht auf eine Bänderverletzung im Sprunggelenk ausgeschieden. Nach den anschließenden ärztlichen Untersuchungen gab es aber Entwarnung: Der tschechische Diagonalangreifer ist in Ankara einsatzfähig.

Während sich die BR Volleys am ersten Spieltag der Gruppe B zu einem 3:2-Sieg gegen Außenseiter Hebar Pazardzhik gequält haben, verlor Halkbank Ankara bei Polens Meisterschaftsdrittem Warta Zawiercie nach 1:0-Satzführung mit 1:3. Die Türken stehen damit bereits gehörig unter Zugzwang. Aus den fünf Vierergruppen der Königsklasse qualifizieren sich nur die Erstplatzierten direkt für das Viertelfinale. Die drei weiteren Teilnehmer an der Runde der letzten acht Mannschaften ermitteln die Gruppenzweiten zusammen mit dem besten Gruppendritten in Play-offs mit Hin- und Rückspiel.