Haben Spaß: Benjamin Patch, Nicolas Le Goff, Pierre Pujol (v. l.).
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BerlinHerausfordernd ist die Bundesligapartie des deutschen Meisters BR Volleys gegen Aufsteiger Eltmann allenfalls im ersten Satz gewesen. Da hielt die Mannschaft aus Unterfranken in der Max-Schmeling- Halle noch einigermaßen tapfer mit. Beim 3:0 (25:23, 25:18, 25:19) zeigte sich aber spätestens im zweiten Durchgang der eklatante Leistungsunterschied.

Da begann Berlins Zuspieler Pierre Pujol, der dieses Mal ebenso wie Libero Adam Kowalski und Außenangreifer JT Hatch auf dem Feld stand, seine kleine Zaubershow. Erst versenkte er einen zweiten Ball clever zum 16:9, dann schmetterte er das 17:9 hinterher, um dann auch noch am Netz als kleiner Riese aufzutrumpfen und das 18:9 per Block zu erzwingen.

Berlin weiter ungeschlagener Tabellenführer

Der Grad zwischen Leichtigkeit und Leichtsinn begann nach dem 22:10 schmal zu werden, aber die Berliner fingen sich vor 2 816 Zuschauern rechtzeitig, um auch Satz zwei für sich zu entscheiden. Trainer Lucio Oro, der wie schon am Sonntag Chefcoach Cedric Enard vertrat, weil der wegen familiärer Angelegenheiten nach Frankreich reisen musste, hatte sein Team zu etwas mehr Konzentration ermahnt.

Auch im dritten Durchgang blieb Eltmann gegen die zweite Garnitur des Meisters, die der ersten offenbar nicht allzuweit nachsteht, chancenlos – weshalb die Volleys weiter ungeschlagener Tabellenführer sind.

„Es haben heute mehrere Jungs gespielt, die bisher nicht so viel Einsatzzeit hatten. In dieser Konstellation haben wir das souverän gemeistert“, sagte Diagonalangreifer Benjamin Patch.
Nach dem zweiten Heimsieg innerhalb einer Woche geht es für die Berliner bereits am Sonntag (16 Uhr) im Pokal-Viertelfinale bei den Netzhoppers KW weiter.