BR Volleys gegen Friedrichshafen: „Tagesform entscheidet“

Schon am zweiten Bundesliga-Spieltag steht am Sonntag (16.00 Uhr) der Volleyball-Klassiker zwischen Meister Berlin Volleys und Vizemeister VfB Friedrichshafe...

Kaweh Niroomand, Geschäftsführer der BR Volleys, spricht bei einer Pressekonferenz.
Kaweh Niroomand, Geschäftsführer der BR Volleys, spricht bei einer Pressekonferenz.Andreas Gora/dpa/Archiv

Berlin-Schon am zweiten Bundesliga-Spieltag steht am Sonntag (16.00 Uhr) der Volleyball-Klassiker zwischen Meister Berlin Volleys und Vizemeister VfB Friedrichshafen auf dem Programm. „Alle Mannschaften sind zur Zeit noch auf der Suche nach ihrem Spielrhythmus. Ich rechne mit einem Duell auf Augenhöhe“, sagt Volleys-Geschäftsführer Kaweh Niroomand, „das Ergebnis wird von der Tagesform abhängig sein.“

Vor zwei Wochen standen sich beide Mannschaften bereits im Finale des Bounce House Cups in Hildesheim gegenüber. Die BR Volleys setzten sich erstaunlich souverän mit 3:0 durch. „Das war eine schöne Bestätigung dafür, dass wir bei der Neuformierung unserer Mannschaft im Großen und Ganzen auf dem richtigen Weg sind, mehr aber auch nicht“, meint Niroomand.

Der VfB Friedrichshafen wird in dieser Saison allgemein im Vergleich zu den BR Volleys als nominell stärker besetzt angesehen. Doch davon lässt sich der amtierende Meister aus Berlin nicht beeindrucken. „Friedrichshafen hat sich sehr gezielt verstärkt, aber es sind auch nicht die alles überragenden Weltklassespieler dabei“, sagt der Volleys-Geschäftsführer, „es kommt letztlich darauf an, wie das Ganze nachher harmoniert.“

Beim letzten Aufeinandertreffen beider Mannschaften in der Bundesliga am 30. April strömten 8553 Zuschauer in die Max-Schmeling-Halle und sorgten für ein ausverkauftes Haus. Es war das fünfte und letzte Spiel des Playoff-Finales um den Meistertitel, die BR Volleys siegten 3:1. In etwas kleinerem Rahmen findet nun am Sonntag das 141. Bundesligaspiel beider Teams statt. „Ich rechne mit einer Zuschauerzahl von 4000 plus X“, sagt Niroomand.