BR Volleys „nicht chancenlos“ beim Gruppenersten

In der ohnehin schweren Gruppe B der Volleyball-Champions-League steht den Berlin Volleys am Mittwoch (18.00 Uhr) die wohl anspruchsvollste Prüfung bevor. Au...

ARCHIV - Volleyball-Spielbälle liegen auf einem Haufen.  a/Symbolbild
ARCHIV - Volleyball-Spielbälle liegen auf einem Haufen. a/SymbolbildSoeren Stache/dpa-Zentralbild/dp

Berlin-In der ohnehin schweren Gruppe B der Volleyball-Champions-League steht den Berlin Volleys am Mittwoch (18.00 Uhr) die wohl anspruchsvollste Prüfung bevor. Auswärts gegen den polnischen Meisterschaftsdritten Warta Zawiercie gilt der Bundesliga-Spitzenreiter lediglich als Außenseiter. „Das ist eine der besten Clubmannschaften Europas“, sagte Volleys-Geschäftsführer Kaweh Niroomand, fügte jedoch hinzu: „Wir sind dort aber nicht chancenlos.“

Nach den ersten beiden Spieltagen führt Zawiercie die Tabelle der Vierergruppe mit sechs Punkten an, gefolgt von Halkbank Ankara (3). Die BR Volley sind Dritter (2), Schlusslicht ist Hebar Pasardschik aus Bulgarien (1). Nur die Erstplatzierten der fünf Gruppen kommen direkt weiter. Die Gruppenzweiten sowie der beste Gruppendritte ermitteln in Playoffs die übrigen drei Viertelfinalisten.

„Wir müssen unsere beiden Heimspiele gewinnen und auswärts wenigstens noch eine Überraschung schaffen“, sagte Niroomands über den Plan für ein Weiterkommen der BR Volleys. In der Rückrunde empfangen die Berliner zu Hause die Teams aus Ankara und Zawiercie, auswärts steht nur noch das Spiel in Pasardschik an.

Die rund 560 Kilometer lange Reise ins schlesische Zawiercie traten die BR Volleys am Dienstag mit dem Bus an. Wieder dabei ist Cheftrainer Cedric Enard nach überstandener Corona-Infektion. Indes wird sich der erst vor neun Tagen neu verpflichtete Arash Donsanjh mit der Rolle des zweiten Zuspielers hinter Johannes Tille begnügen müssen.

„Von Arash dürfen wir keine Wunderdinge erwarten. Wir müssen ihn so aufbauen, dass er im Notfall sofort da ist“, sagt Niroomand über den 2,05 Meter großen Australier. Kurzeinsätze trauen die BR Volleys dem Neuen allerdings schon zu. „Aus taktischen Erwägungen heraus könnte man ihn durchaus mal einwechseln“, meinte Niroomand.

Ende September haben die BR Volleys im Zuge ihrer Saisonvorbereitung schon einmal in Polen gegen Zawiercie gespielt. Bei der 0:3-Niederlage zwangen die Berliner den Gegner immerhin in zwei Satzverlängerungen.