BR Volleys siegen weiter, aber „es fehlt noch die Konstanz“

Drei Spiele, drei Siege, 9:1 Sätze: Der deutsche Volleyball-Meister Berlin Volleys steuert in der neu gestarteten Bundesliga-Saison wieder auf Erfolgskurs. D...

ARCHIV - Volleybälle liegen in einer Halle.  a/Symbolbild
ARCHIV - Volleybälle liegen in einer Halle. a/SymbolbildSoeren Stache/dpa-Zentralbild/dp

Berlin-Drei Spiele, drei Siege, 9:1 Sätze: Der deutsche Volleyball-Meister Berlin Volleys steuert in der neu gestarteten Bundesliga-Saison wieder auf Erfolgskurs. Die Mannschaft sieht sich nach dem 3:0-Heimsieg gegen die Volleys Herrsching am Samstag indes noch nicht auf dem Höhepunkt ihrer Leistungsfähigkeit. „Wir haben zu viele Aufs und Abs. Es fehlt noch die Konstanz“, sagte Außenangreifer Ruben Schott nach dem letztlich doch souveränen Auftritt gegen die Bayern.

Lediglich einmal waren die BR Volleys in den nur 79 Spielminuten ernsthaft in Bedrängnis. Da machten die Herrschinger in der Endphase des ersten Satzes einen 15:20-Rückstand beim 22:22 wett. Schlimmeres für die Gastgeber verhinderte Timothee Carle am Satzende mit zwei Assen in Serie. „Anfangs haben wir keinen richtigen Rhythmus im Angriff gefunden. Das wurde im Verlauf des Spiels dann besser“, sagte Schott.

Bei den Offensivaktionen zeichnete sich besonders der Franzose Carle aus. Aber nicht nur am Netz bewies der 1,98 Meter große Außenangreifer mit 14 Punkten seine Klasse, auch defensiv gab er mit starker Annahme seinem Team Rückhalt. „Er kann in dieser Saison ein ganz entscheidender Mann für uns werden“, sagte BR-Volleys-Geschäftsführer Kaweh Niroomand.

Gegen Carle fiel diesmal Diagonalangreifer Marek Sotola, sonst der zuverlässigste Punktesammler, ein wenig ab. „Er braucht Zeit. Für ihn ist die Situation neu, dass er jetzt die Hauptverantwortung im Angriff tragen muss“, sagte Niroomand. Vergangene Saison hatte der tschechische Nationalspieler im Schatten des sprunggewaltigen Benjamin Patch gestanden, der derzeit eine Pause vom Volleyball einlegt.

Ungetrübte Freude löst bei den BR Volleys der derzeitige Publikumszuspruch aus. 5238 Zuschauer waren beim ersten Heimspiel gegen Friedrichshafen in der Max-Schmeling-Halle dabei, 4845 kamen gegen Herrsching. „Nach zwei Heimspielen schon über 10.000 Zuschauer - das zeigt: Volleyball wird in Berlin angenommen“, sagte Niroomand.