BR Volleys treffen auf „ekligen Gegner“

Die Berlin Volleys gehen mit großem Respekt an ihre nächste Aufgabe in der Volleyball-Bundesliga heran. „Das ist ein ekliger Gegner“, sagte Außenangreifer Ru...

ARCHIV - Ruben Schott nimmt eine Aufgabe an.
ARCHIV - Ruben Schott nimmt eine Aufgabe an.Soeren Stache/dpa/Archivbild

Berlin-Die Berlin Volleys gehen mit großem Respekt an ihre nächste Aufgabe in der Volleyball-Bundesliga heran. „Das ist ein ekliger Gegner“, sagte Außenangreifer Ruben Schott vor dem Auftritt des deutschen Meisters bei der SVG Lüneburg am Mittwoch (19.30 Uhr). Der 28 Jahre alte Nationalspieler erwartet folglich „ein schweres und sehr, sehr enges Match“.

Die Lüneburger galten eine Zeit lang vor heimischem Publikum als Angstgegner der BR Volleys, haben aber ihren Schrecken zuletzt eingebüßt. Die vergangenen drei Bundesligapartien in der Heidestadt entschied der Hauptstadtclub allesamt mit 3:0 für sich. Doch diese Resultate haben für Schott keine Bedeutung mehr. „Lüneburg hat sich unheimlich gut verstärkt für diese Saison. Der Kader hat eine hohe Qualität, und sie haben in Stefan Hübner einen guten Trainer“, erklärt er.

Erschwerend kommt für die Volleys hinzu, dass Geschäftsführer Kaweh Niroomand festgestellt hat: „Bei uns greifen noch nicht alle Mechanismen.“ Trotzdem reichte es für die Mannschaft zu drei klaren Siegen in den ersten drei Saisonspielen. Um an diese Erfolgsserie anzuknüpfen, rät Mittelblocker Saso Stalekar zu einer konzentrierten Spieleröffnung: „Der Aufschlag ist für uns der Schlüssel zum Erfolg.“

Drei schwere Bundesligapartien in nur acht Tagen, zwei davon auswärts, stellen für die BR Volleys eine erhöhte Belastungsprobe dar. Teil eins dieses Stresstests hat die Mannschaft am vergangenen Sonntag mit dem 3:0-Heimsieg gegen Herrsching erfolgreich abgehakt. Auf das Spiel in Lüneburg folgt am kommenden Sonntag das Berlin-Brandenburg-Derby bei den Netzhoppers KW-Bestensee. Ruben Schott bleibt da ganz unaufgeregt. „Zum Glück sind unsere beiden Auswärtsspiele nicht mit allzu langen Anreisen verbunden, auch nach Lüneburg sind es ja nur etwas mehr als 300 Kilometer.“