Zeitweilig peitschender Wind, Regenschauer reichlich. So müssen The Open sein, sagen Golf-Enthusiasten auf den Inseln, garstig und ungemütlich. Am sonntäglichen Finaltag bei der 148. Auflage des ältesten Major-Turniers war es zeitweise so an der nordirischen Nordküste auf dem Platz des Royal Portrush Golf Club. Die Zuschauer kuschelten sich lachend unter Schirme-Landschaften. Viele Bälle streuten durch die Gegend, hinein in die nassen Gräserwälder und dichten Ginsterbüsche.

Zwei Männer waren, deutlich in Führung liegend, gemeinsam auf die Schlussrunde gegangen, die vom Anschein her kaum unterschiedlicher sein konnten: Shane Lowry, 32, ein imposanter Trumm von einem Mann, groß, leicht x-beinig, gut zwei Zentner schwer, mit rötlichem Modebart. Und Tommy Fleetwood, 28, wallende 60er-Jahre-Mähne, zauseliger Seemannsbart, ein sehr dünnes Hemd von Kerl, dem man kaum die Dynamik eines Golfprofis zutrauen möchte. Wenn sie nebeneinander stehen, kommen einem unwillkürlich Laurel und Hardy in den Sinn.

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