Brüggemann enttäuscht über Abwahlantrag

Hertha-Aufsichtsratschef Klaus Brüggemann hat sich enttäuscht über die Stellung eines Abwahlantrages gegen ihn auf der Mitgliederversammlung der Berliner am ...

ARCHIV - Die Eckfahne mit dem Hertha-Logo.  a/Archiv
ARCHIV - Die Eckfahne mit dem Hertha-Logo. a/ArchivSoeren Stache/dpa-Zentralbild/dp

Berlin-Hertha-Aufsichtsratschef Klaus Brüggemann hat sich enttäuscht über die Stellung eines Abwahlantrages gegen ihn auf der Mitgliederversammlung der Berliner am 13. November gezeigt. „Ich bin irritiert und traurig, dass Abwahlanträge nun, ohne wirklich sachlich haltbare Gründe, genutzt werden, um wieder Unruhe in den Verein zu bringen“, sagte Brüggemann der „Bild“-Zeitung am Freitag. „Letztendlich wäre es für die Außenwirkung besser gewesen, wenn der Antrag erst gar nicht gestellt oder im Sinne des Vereins, zurückgenommen worden wäre. Ich hätte mich den Kritikern gerne außerhalb der Mitgliederversammlung für ein Gespräch zur Verfügung gestellt“, sagte er.

Zuvor hatte die Zeitung berichtet, dass ein Mitglied des Clubs einen Abwahlantrag, für dessen Erfolg eine Drei-Viertel-Mehrheit nötig wäre, gegen Brüggemann gestellt habe. Darin wird dem Sportmanager dem Bericht nach unter anderem vorgeworfen, vor der Wahl von Kay Bernstein zum Präsidenten als Amtsträger auch intern Einfluss auf die Wahl genommen zu haben. Brüggemann hatte Bernsteins Gegenkandidaten Frank Steffel öffentlich vorgeschlagen und unterstützt, was im Vorfeld der Wahl zu Missstimmung geführt hatte.

Brüggemann wies die Vorwürfe interner Absprachen zur Stärkung von Steffels Kandidatur zurück. „Es gab keine Hinterzimmerabsprachen mit Ingmar Pering und Michael Baumgärtner. Ich war zu diesem Thema an keinem Gespräch beteiligt, habe mich da komplett herausgehalten“, sagte er.