Neustart auf dem Schirm: Die Fußball-Bundesliga darf in Kürze die im März unterbrochene Saison fortsetzen.
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Berlin -  Nicht erst seit Angela Merkel mal an einem Oktoberabend 2010 in die verschlungenen Katakomben des Berliner Olympiastadions eilte, um dem jungen Nationalspieler Mesut Özil Worte der Anerkennung auszusprechen und ein Bilddokument von historischem Wert anfertigen zu lassen, ist ein gewisses Interesse der Bundeskanzlerin am Fußball verbürgt. Politiker aller Couleur wissen um die Sogwirkung eines Volkssports, der von hochrangigen Funktionären gerne als letztes Lagerfeuer der Gesellschaft bezeichnet wird. Um das sich in guten wie in schlechten Zeiten alle versammeln. Das nehmen in der Corona-Krise offenbar die Kanzlerin und die Ministerpräsidenten der Länder an, die sich am Mittwoch beim mehr als vierstündigen Politgipfel einstimmig auf einen Neustart in der Bundesliga und 2. Bundesliga in Form der Geisterspiele ab Mitte Mai verständigten. 

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