Berlin - Wenn ein Trainer seine Position durch eine Niederlage verbessern kann, muss es schon ziemlich schlimm stehen um den betreffenden Bundesligaklub. Erneut verloren, weiter null Punkte, aber wenigstens mal wieder aufs Tor geschossen, hieß es am Wochenende für Jan-Moritz Lichte und Mainz 05.  Zuvor hatte die Mannschaft den Ball in zwei Spielen kein einziges Mal auf das gegnerische Gehäuse befördern können und damit einen unrühmlichen vier Jahre alten Rekord des Hamburger SV eingestellt. Diesmal gab es gegen Borussia Mönchengladbach sogar sieben Versuche, zwei davon wurden für den Treffer zum 1:1 von Jean-Philippe Mateta gebraucht, der nach Robin Quaisons Pfostenschuss per Abstauber traf, ein weiterer für Matetas 2:1. Zum Punktgewinn reichte das trotzdem nicht, da Gladbach in der letzten Viertelstunde wegen eines für Mainz unglücklichen Handelfmeters und eines beim Eckball unbewachten Matthias Ginter noch 3:2 gewann. Lichte fand den Auftritt dennoch ermutigend, und auch wilde Diskussionen mit erbosten Zuschauern blieben ihm diesmal erspart, weil gar keine Zuschauer zugelassen waren.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.