Es wird immer wahrscheinlicher, dass der Ball auf dem Rasen der Bundesligastadien demnächst wieder rollt.
Foto: Patrick Seeger/dpa

Berlin - Wie man Politiker, die grundsätzlich eher zu gegenteiliger Meinung neigen, dazu bringt, einer Meinung zu sein. Nun, ganz einfach: Man stellt ihnen beispielsweise im rechten Moment eine verfängliche Frage zum Thema Fußball, also eine Frage zum Volkssport der Deutschen, bei welcher der eine dem anderen aus Angst vor dem Verlust von Wählerstimmen gar nicht widersprechen kann. Das ist – wenn man in diesem Fall tatsächlich von „gelingen“ sprechen will – den Kollegen der Bildzeitung gelungen, indem sie Markus Söder, den Ministerpräsidenten von Bayern, und Armin Laschet, den Ministerpräsidenten von Nordrhein-Westfalen, gleichzeitig um eine Einschätzung zur Lage der Fußballnation gebeten haben.

Ist trotz der Coronakrise ein Restart der Bundesliga am 9. Mai denkbar? Ja, antwortete der CDU-Politiker Laschet, bei einem entsprechenden Konzept könnte man „zum Zustand der Geisterspiele“ zurückkehren. Söder wiederum gab nur kurz den Bedenkenträger, auch Geisterspiele wären eine Gratwanderung, kam dann aber zu folgendem Schluss: „Ein Wochenende mit Fußball ist deutlich erträglicher als ein Wochenende ohne Fußball.“

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