Die Bundesliga ist nach wie vor ein teures Gut, auch wenn niemand weiß, wann wieder Fans zugelassen sind.
Die Bundesliga ist nach wie vor ein teures Gut, auch wenn niemand weiß, wann wieder Fans zugelassen sind.
Foto:  dpa/Jan Woitas

Frankfurt am Main - Beim Geld hört bekanntlich die Freundschaft auf. Das Sprichwort in den Profifußball zu übertragen, heißt: Der in der Corona-Krise gerne beschworene Solidargedanke ist dann nicht mehr viel wert, wenn die über Jahrzehnte auf sagenhaftes Wachstum gepolte Unterhaltungsbranche plötzlich den Gürtel enger schnallen muss. Dass die Zahlungen der Fernsehsender und Streaming-Dienste in der nächsten Rechteperiode nicht mehr durch die Decke schießen würden, hatte sich bereits angedeutet, bevor das tückische Virus kam. Die Fußball-Bundesliga hat nach der durch die Pandemie bedingten Unterbrechung als erste Profiliga weltweit wieder den Betrieb aufnehmen dürfen. Argumentiert wurde, dass die 36 Lizenzvereine die ausstehenden TV-Raten zum Überleben bräuchten wie ein Durstender in der Wüste den Schluck Wasser.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.