Frankfurt am Main - Wer sich auf der größten Baustelle des deutschen Fußballs bewegt, muss sich einigermaßen in Acht nehmen. Lastwagen karren Beton auf das Gelände der ehemaligen Frankfurter Galopprennbahn, Bagger bewegen riesige Mengen Sand, Kräne heben schwere Lasten, Arbeiter werken an der unfertigen Fassade. Hochbetrieb herrscht dort, wo im nächsten Jahr nicht nur die Verwaltung des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), sondern auch die Akademie einen Unterschlupf und die Nationalmannschaften eine Heimat finden. Es hätte kaum einen besseren Ort als den Rohbau der künftigen Trainerlounge von Hansi Flick und Kollegen im zweiten Stock mit Blick auf die noch nicht angelegten Rasenflächen geben können, um den Bundestrainer der Öffentlichkeit zu präsentieren. Der neue Architekt kam mit einem schlüssigen Plan und neuem Personal – und nach 90 Minuten war klar, dass das Aushängeschild A-Nationalmannschaft keiner Revolution, wohl aber einer Reform unterzogen wird, die es eigentlich schon nach der vermasselten WM 2018 hätte geben müssen.

Einziger Überlebender aus der Löw-Ära ist Marcus Sorg

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