Joachim Löw beklagt die Nachlässigkeiten seiner Nationalspieler.
Foto: AFP/Fassbender

Berlin/Köln - Nicht immer trifft die Stadionregie bei der deutschen Nationalmannschaft mit ihrer Musikwahl den richtigen Ton. Nach dem 3:3 gegen die Türkei im Kölner Stadion noch den Ohrwurm „Übermorgen“ von Mark Foster einzuspielen, hätte am Mittwochabend nicht besser passen können. „An deiner Seite will ich sein. Uns alle Fehler verzeihen. Mit allen Träumen und all den Sorgen. Heute, morgen und übermorgen“, tönte es beim Refrain aus den Lautsprechern, ehe sich Joachim Löw, der Bundestrainer, in einer Spielfeldecke zu seiner ersten Analyse aufstellte. Nach eigener Gemütsbeschreibung „enttäuscht und angefressen“. Wenn sich Fehler in so regelmäßiger Folge wiederholen, kann auch der gnädigste Übungsleiter nicht verzeihend urteilen. Nachlässigkeiten in der Schlussphase sind ein gefährliches Muster bei der DFB-Auswahl geworden, ganz egal, ob eine B-Besetzung oder A-Elf antritt.

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