Dortmund - Der allzu nachlässige Umgang mit Torgelegenheiten ist kein ganz neues Problem bei Borussia Dortmund, aber eigentlich hatten sie die Sache ganz gut in den Griff bekommen in der großartigen Vorsaison. Auf dem Weg ins Champions-League-Finale von Wembley waren sie in vielen Spielen beeindruckend kaltblütig gewesen. Doch in diesem Herbst ist die Schwäche wieder da. Und so hätte auch das mühsame 3:1 (1:0) gegen den SSC Neapel schon viel früher zu einer sehr entspannten Angelegenheit werden können. Wenn sie nur ihre Chancen besser nutzen würden.

Aber dafür haben sie das Hauptmotiv, das Jürgen Klopp ausgegeben hatte, überzeugend umgesetzt. „Nur nicht die Nerven verlieren“, hatte der Trainer gefordert, schließlich war sogar ein Szenario denkbar, in dem die Dortmunder ihre beiden abschließenden Spiele der Gruppenphase gegen Neapel und in Marseille gewinnen und trotzdem in die Europa-League absteigen. Durch diesen Sieg, mit dem sie das direkte Duell für sich entschieden (Hinspiel 2:1 für die Italiener) reicht nun ein Sieg in Marseille, um ins Achtelfinale einzuziehen.

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