Berlin - Er hatte viel zu tun in der Länderspielpause. PR-Termine, Autogrammstunden. „Immer, wenn Susi (Teamleiterin Susanne Kopplin; Anm. d. Red.) einen braucht, muss ich dann ran“, erklärt Christopher Lenz mit einem Augenzwinkern. Als einziger Ausweg bleibt da wohl nur, künftig mal in die Nationalmannschaft berufen zu werden. So wie jüngst sein Freund und Pendant auf rechts, Christopher Trimmel. „Seitdem der das geschafft hat, sehe ich ihn mit ganz anderen Augen“, scherzt Lenz, „aber das Siezen kann er trotzdem vergessen.“ Sie bleiben beim Du.

Lenz bedauert indes ein wenig, dass Unions Kapitän, der nach neueinhalb Jahren wieder ein Länderspiel für Österreich absolvierte, keinen ausgeben muss. Das ist bei den Eisernen nämlich gelebte Team-Tradition – fürs erste Länderspiel, fürs erste Spiel als Kapitän, fürs erste Bundesligator. „War ja nicht sein erstes“, sagt Lenz, „nur das erste für Union. Aber privat werde ich ihm da schon noch was rauslocken“, erklärte der in Neukölln geborene Linksverteidiger. Es scheint, als ob die nächste Runde im Kaffeehaus in Mitte auf Kosten des Österreichers gehen wird.

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