Ferrari probt mit Fahrer Charles Leclerc einen Boxenstopp.
Foto: Joan Monfort/AP

Melbourne - Diesmal werden es nicht die Technischen Kommissare des Weltautomobilverbandes (Fia) sein, die die Menschen mit dem Ferrari-Pferdchen auf der Jacke zur Seite bitten und einem Verhör unterziehen werden. Diesmal geht es auch nicht um Unregelmäßigkeiten beim Benzindurchfluss im Rennmotor, den Offizieren der australischen Einwanderungs- und Gesundheitsbehörden ist es weit ernster. Sie entscheiden darüber, ob mehrere Hundertschaften Italiener, die zum Großen Preis von Australien am kommenden Wochenende in Melbourne anreisen, tatsächlich auch einreisen dürfen. Die Formel 1 trotzt dem Coronavirus und will den Saisonstart nicht verschieben. Neben Ferrari kommen auch das B-Team von Red Bull, das sich jetzt Alpha Tauri nennt, vor allem aber die Reifentechniker von Pirelli aus dem Risikoland Italien. Und es ist klar: Ohne Ferrari, vor allem aber ohne Pneus wird es kein Rennen geben – jedenfalls keines, das zur Weltmeisterschaft zählt.

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