Bei der Kanu-WM 2017 gewann Conrad Scheibner (v. l.) die Goldmedaille mit dem Canadier-Vierer.
Foto:  Lars Möller/Imago Images

Berlin - Freitag, der 13. März stellte den wahrscheinlich dramatischsten Einschnitt in der bisherigen Sportkarriere Conrad Scheibners dar. An jenem Tag weilte der Berliner Kanute mit den Kollegen bei einem Trainingslager in Portugal. „Es war eigentlich eine herrliche Zeit“, erzählt er, „Corona war natürlich schon ein Thema, aber man bekam dort eigentlich nicht viel davon mit.“ Gut erinnert sich Scheibner daran, wie er nach einer Einheit auf dem Wasser plötzlich Hektik bei den Betreuern spürte. „Innerhalb von zwei Stunden mussten die Boote verladen werden, weil die Grenze im Nachbarland Spanien geschlossen wurde.“ Am nächsten Morgen, um 5 Uhr morgens, ging der Flieger zurück nach Deutschland, wo das öffentliche Leben wenig später dann auch weitgehend zum Erliegen kam.

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