Das Westfalenstadion in Dortmund ist am Wochenende Schauplatz des Revierderbys, aller Vorraussicht nach bleiben die Zuschauer dabei aber außen vor.
Foto: Uwe Kraft/Imago Images

Frankfurt am Main - Tim Meyer erinnert sich noch gut, als er das erste Mal von den Bedrohungen durch das Coronavirus erfuhr: kurz vor dem Jahreswechsel im Urlaub. „Aber zunächst schien unklar, ob eine Mensch-zu-Mensch-Übertragung möglich ist. Für mich war das zunächst nur eine Infektionsmeldung, wie man sie gelegentlich hört.“ Der Vorsitzende der Medizinischen Kommission des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), der die Professur für Sport und Präventivmedizin an der Universität des Saarlandes besetzt, konnte zu diesem Zeitpunkt kaum ahnen, dass das Virus bald auch seinen Arbeitsbereich verändern würde. Seit zwei Wochen stimmt sich der Nationalmannschaftsarzt jeden Werktag in einer Koordinierungsgruppe ab. Anfänglich ging es nur um Auslandsreisen der DFB-Mannschaften und Mitarbeiter: Das Vorbereitungsturnier der U20-Frauen in Japan abgesagt, die Teilnahme der Frauen-Nationalmannschaft für den laufenden Algarve-Cup in Portugal genehmigt.

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