Darmstadt 98 siegt beim HSV - Magdeburg unterliegt Hannover

Der Hamburger SV hat am Freitagabend im Spitzenspiel der 2. Fußball-Bundesliga gegen den SV Darmstadt 98 eine Niederlage kassiert, Hannover 96 den Aufwärtstr...

Darmstadts Patric Pfeiffer (l) feiert sein Tor zum 1:0 beim HSV mit seinen Teamkameraden.   - Nutzung nur nach schriftlicher Vereinbarung mit der dpa
Darmstadts Patric Pfeiffer (l) feiert sein Tor zum 1:0 beim HSV mit seinen Teamkameraden. - Nutzung nur nach schriftlicher Vereinbarung mit der dpaChristian Charisius/dpa

Hamburg-Der Hamburger SV hat am Freitagabend im Spitzenspiel der 2. Fußball-Bundesliga gegen den SV Darmstadt 98 eine Niederlage kassiert, Hannover 96 den Aufwärtstrend unter großer Mithilfe des 1. FC Magdeburg fortgesetzt.

Hannovers Sei Muroya (2.v.r.) klatscht mit Maximilian Beier nach seinem Tor zum 3:0 beim FC Magdeburg ab.   - Nutzung nur nach schriftlicher Vereinbarung mit der dpa
Hannovers Sei Muroya (2.v.r.) klatscht mit Maximilian Beier nach seinem Tor zum 3:0 beim FC Magdeburg ab. - Nutzung nur nach schriftlicher Vereinbarung mit der dpaSwen Pförtner/dpa

Aufstiegsfavorit HSV hat seine zweite Heimniederlage kassiert. Die Norddeutschen verloren vor 43.943 Zuschauern gegen den SV Darmstadt 98 mit 2:1 (0:2) und verlängerten damit ihre Negativserie gegen die Hessen. Auch im fünften Jahr Zweitklassigkeit gelang der Mannschaft von Trainer Tim Walter ckein Heimsieg gegen die Darmstädter (3 Niederlagen, 2 Remis). Der Ex-HSVer Patric Pfeiffer (4. Minute) und Phillip Tietz (7.) sorgten in der Startphase für einen empfindlichen Doppelschlag gegen die Hamburger. Ransford Königsdörfer schaffte den späten Anschlusstreffer (87.). In der Partie gab es vier Rote Karten.

Die Darmstädter mussten zunächst auf Klaus Gjasula verzichten, weil er Gelb-Rot kassiert hatte (59.). Bei den Gastgebern flog Aaron Opoku nur acht Minuten nach seiner Einwechslung wegen eines Fußtritts gegen Fabian Holland (64.) mit Rot vom Platz. Auch Königsdörffer (89.) sah wegen einer Tätlichkeit Rot. Der protestierende HSV-Sportvorstand Jonas Boldt musste ebenfalls die Rote Karte hinnehmen und auf die Tribüne ausweichen.

Hannover 96 setzte sich beim glücklosen Aufsteiger Magdeburg unbeeindruckt vom Wirbel um Geschäftsführer Martin Kind nach einem schwungvollen Auftritt mit 4:0 (2:0) durch. Maximilian Beier (14. Minute) und Luka Krajnc (44.) erzielten begünstigt von krassen Abwehrfehlern die ersten beiden Tore. Sei Muroya (56.) und Cedric Teuchert (90.+1) sorgten vor 23.908 Zuschauern zum Auftakt des fünften Spieltages für den Endstand. Die 96-Auswahl von Trainer Stefan Leitl verbesserte sich durch den zweiten Saisonsieg auf den achten Platz. Magdeburg hängt nach der dritten Heimniederlage auf Rang 16 fest.